Vuelven los Días de Cine en el Filmmuseum de Frankfurt am Main!

Vom 9. bis 11. November 2018 findet das 6. Días de Cine in Frankfurt statt. Wir sehen uns dann bald wieder im Deutschen Filmmuseum.

Infos zum Programm: www.dias-de-cine.de

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T (r) o p i c a l * I s s u e s

T (R) O P I C A L   I S S U E S. Kunstausstellung & Performance

von & mit Camila Montero, Mathias Will, Elisa Rivera, Sandra Zarth, Claus Dieter Geissler, María Dundakova, Christelle Teissedre

VERNISSAGE: 07. Juli 2018, 19 Uhr, Kunstraum Schwalbe 54

Schwalbacher Straße 54, 60326 Frankfurt am Main, Telefon: 069-9586 7735, www.schwalbe54.de

Ausstellungsdauer: 08. – 26.07.2018

Öffnungszeiten: Nach Vereinbarung!

T(r)opical Issues ist eine Kunstausstellung, organisiert vom Kulturverein Café Azul e.V., der mit dieser Ausstellung den kulturellen Austausch und die Beziehungen zwischen Künstlern aus Lateinamerika und Europa fördern möchte. Sieben KünstlerInnen aus Chile, Frankreich und Deutschland setzen sich künstlerisch mit dem Themenkomplex Tropen, Klima(-wandel) und Exotismus auseinander.

Der Titel der Ausstellung setzt sich aus zwei Begriffen zusammen. „Tropen“ und „Topical Issues“. Die topical oder auch global issues sind die Themen, über die einen längeren Zeitraum in den wichtigen Medien weltweit berichtet wird. Dazu gehören Themen wie Klimawandel, Flüchtlingskrise, Bevölkerungswachstum, Postkolonialismus, Artensterben, Umweltzerstörung etc. Die Tropen, verstanden als Klimaregion, sind die Landregionen, die unmittelbar und am heftigsten das Ausmaß der hinter den Topical issues stehenden Problemen zu spüren bekommen. Die Zunahme der schweren Hurricanes in der Karibik, das Abholzen der Tropenwälder in Brasilien und die Klimaflucht etc. sind Beispiele dafür. Mittlerweile sind die Folgen aber auch in den Ländern Europas zu spüren, welche somit quasi mehr und mehr tropischen Klimaverhältnissen ausgesetzt sind. 

Im Rahmen der Ausstellung T(r)opical Issues sollen die Tropen aber nicht nur durch ihre territorialen oder klimatischen Grenzen verstanden sein. Sie stellen vielmehr eine einschneidende Grenze dar, wo Lebensgefühl, Naturbetrachtung und Auffassung von Kunst und Kultur stark von unseren kulturellen Vorstellungen abweichen. Das tropische Sonnenlicht spielt dabei keine unwesentliche Rolle. Für viele Künstler öffnet das Sonnenlicht neue Möglichkeiten für die Wiedergabe von Licht, Raum und Farbverhältnissen. Dieses hatte bereits der Maler Paul Gauguin, als er in den Tropen lebte, sehr fasziniert. Als Maler ging es ihm aber um die Suche nach einer utopischen Vision und einem Paradies auf Erden. Es waren Künstler wie Gauguin, die im Wesentlichen unsere Vorstellung der Tropen bis heute geprägt haben. Die Tropen haben somit an Faszination und Magisches nichts eingebüßt. Mussten die Tropen aber nicht seit eh her als Projektionsfläche für exotische Träume paradiesischen Zuständen herhalten?

Die in T(r)opical Issues beteiligten sieben KünstlerInnen sehen in der Re-ästhetisierung der Tropen ein gemeinsames Anliegen. Zugleich erkundet jeder für sich, was es mit dem tropischen Lebensgefühl auf sich hat. Dieses Gefühl gilt es zu hinterfragen, es vielleicht zu entzaubern oder gar zu entlarven. 

Die Ausstellung wird unterstützt vom Kulturamt Frankfurt am Main, Frankfurter Volksbank, Kmgne und Café Azul e.V. 

Organisiert von Kunstraum Schwalbe 54 und Café Azul e.V. (1. Vorsitzender Jens Schäfer). 

Kontakt: Jens Schäfer, jnschaefer@posteo.de, +49151 58707777. 

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Aufführung im Januar 2018

si mapuche [ pause ] no. rituale aus der verbotszone.

Theaterperformance von und mit Gala Montero & Thomas Kurze

* In Deutsch * Trailer: https://vimeo.com/282372729

Freitag 19. Januar 2018, 19Uhr, AtelierFrankfurt, Schwedlerstraße 1-5, 60314 Frankfurt am Main.

si mapuche [ pause ] no dreht sich um den hier wenig bekannten Konflikt zwischen der chilenischen Regierung und den indigenen Mapuche. Die Volksgruppe, die vor allem im Süden des Landes lebt, sieht sich durch den Staat benachteiligt und diskriminiert. Vonseiten der Mapuche wird es nicht gerne gesehen, wenn ihre Belange durch Dritte vorgetragen oder künstlerisch umgesetzt werden. Genau dieses Tabu ist der Ausgangspunkt des Stückes: Wie kann man über Dinge sprechen, über die man eigentlich nicht reden sollte? Auf der einen Seite steht der Wunsch nach Nichteinmischung, auf der anderen Seite das aufklärerische Bedürfnis, die Dinge beim Namen zu nennen.
Das Stück nähert sich diesem Paradoxon mit Dialogen, Rhythmus und Bewegung. Der Text nimmt immer wieder Fahrt auf, lässt die beiden abstrakten Figuren Alltägliches verhandeln, nur um an irgendeinem Punkt wieder auf das Mapuche-Thema zu stoßen. So durchstreift das Stück auf komische Weise das Gebiet des Tabus, an das es sich gerade hält.
Dabei ist alles ganz einfach, leicht zugänglich, ja, fast banal. Wird hier einerseits geschwätzt, der Sinn entleert und dort nicht über die Mapuche und ihre Situation gesprochen, beleuchten gerade diese Umwege die problematisch binäre Wahrnehmung des Konflikts.

si mapuche [ pause ] no. rituales de la zona prohibida trata sobre el conflicto aquí desconocido entre el estado chileno y el pueblo Mapuche, quienes se ven discriminados y desfavorecidos. Desde el punto de vista Mapuche, no está bien visto que terceros -no Mapuche- se „adueñen“ de sus intereses ni problemáticas. Justamente este tabú es el impulso de la obra: ¿cómo es posible hablar sobre esas cosas, de las cuales no se debe hablar? Por un lado, está la intención de no entrometerse, pero por otro lado también la necesidad de esclarecimiento y de llamar las cosas por su nombre.

La obra se acerca a esta paradoja con diálogos cotidianos y abstractos, ritmo y movimiento. El texto vuelve siempre a comenzar, deja que los dos personajes interactuen cotidianamente, solo que en algún punto siempre llegarán al tema Mapuche. De esta forma recorre la pieza de una manera divertida la zona del tabú tratado. Asimismo todo es muy simple, ligeramente accesible, sí, casi banal. El exceso de palabras como una manera de vaciarlas de su sentido y que no se haya hablado de los Mapuche ni de su situación, iluminan justamente el intento de desviarse de percibir el conflicto de una manera binaria.

Karten: 10€ / 7€ – 5€ Ermäßigung. Reservierung unter: kontakt@atelierfrankfurt.de

Konzept, Textbuch, Musik und Performance: Thomas Kurze
Konzept, Regie, Dramaturgie und Performance: Gala Montero

Die Produktion wird unterstützt von Amt für Multikulturelle Angelegenheiten, Naspa Stiftung, Frankfurter Sparkasse und Café Azul e.V.

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Herzlichen Dank an Naspa Stiftung für die Unterstützung des Theaterprojekts si mapuche [pause] no.

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si mapuche [pause] no. rituale aus der verbotszone

*In Deutsch*
si mapuche [pause] no dreht sich um den hier wenig bekannten Konflikt zwischen der chilenischen Regierung und den indigenen Mapuche. Die Volksgruppe, die vor allem im Süden des Landes lebt, sieht sich durch den Staat benachteiligt und diskriminiert. Der Streit um Land und Zugang zu Ressourcen wurde in der Vergangenheit immer wieder auch mit Gewalt ausgetragen.

Die chilenische Theatermacherin Gala Montero und der Autor und Komponist Thomas Kurze wollen mit ihrem Theaterstück auf diesen Konflikt aufmerksam machen, und dabei der Frage nachgehen, wie verschiedene ethnische Bevölkerungen respektvoll mit- und nebeneinander leben können. Zugleich will das Stück das Schwarz-Weiß-Denken überwinden, das dem Konflikt in Chile – wie so vielen anderen politischen Auseinandersetzungen auch – innewohnt.

Vonseiten der Mapuche wird es nicht gerne gesehen, wenn ihre Belange durch Dritte vorgetragen oder künstlerisch umgesetzt werden. Genau dieses Tabu ist der Ausgangspunkt des Stückes: Wie kann man über Dinge sprechen, über die man eigentlich nicht reden sollte? Auf der einen Seite steht der Wunsch nach Nichteinmischung, auf der anderen Seite das aufklärerische Bedürfnis, die Dinge beim Namen zu nennen.

si mapuche [pause] no nähert sich diesem Paradoxon mit Dialogen, Rhythmus und Bewegung. Der Text nimmt immer wieder Fahrt auf, lässt die beiden abstrakten Figuren Alltägliches verhandeln, nur um an irgendeinem Punkt wieder auf das Mapuche-Thema zu stoßen. So durchstreift das Stück auf komische Weise das Gebiet des Tabus, an das es sich gerade hält. Dabei ist alles ganz einfach, leicht zugänglich, ja, fast banal. Wird hier einerseits geschwätzt, der Sinn entleert und dort nicht über die Mapuche und ihre Situation gesprochen, beleuchten gerade diese Umwege die problematisch binäre Wahrnehmung des Konflikts.

Konzept, Regie, Dramaturgie, Performance: Gala Montero
Konzept, Textbuch, Musik, Performance: Thomas Kurze

Geprobt im Z. Zentrum für Proben und Forschung Frankfurt.

Die Produktion wird unterstützt von: Amt für Multikulturelle Angelegenheiten, Frankfurter Sparkasse, Naspa Stiftung und das Chilenische Konsulat.

Öffentlichkeitsarbeit und Organisation: Café Azul e.V.

Herzlicher Dank an alle, die si mapuche [pause] no unterstützt und ermöglicht haben.

PREMIERE / 28.10. 17 im Afip

AUFFÜHRUNG / 19.1.17 im Atelier Frankfurt

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Días de Cine- Lateinamerikanisches Filmfest

Im Jahr 2013 fand das kleine lateinamerikanische Filmtage Cine del Sol zum ersten Mal statt. Cine del Sol wurde in Kooperation mit dem Deutschen Filmmuseum ermöglicht und startete mit drei Kinofilmen aus den Ländern Mexiko, Kolumbien und Chile. An jedem Tag war der Regisseur des jeweiligen Films zugegen und man konnte vor und nach den Filmen mit ihnen über deren Werke diskutieren.

Im 2014 Cine del Sol wurde umgenannt  in Días de Cine. Ziel ist es, einen Raum für die Verbreitung und Reflexion von zeitgenössischem lateinamerikanischem Kino zu schaffen. Nach dem Erfolg der ersten lateinamerikanischen Filmtage im September 2013 und der sehr positiven Resonanz seitens des Publikums, freuten wir uns sehr das Filmfest auch 2014 fortgesetzt zu haben. Seitdem zeigt das Festival jedes Jahr lateinamerikanisches Autorenkino und präsentiert vor allem lateinamerikanische Geschichten in vielfältigem Erzählstil, stellt aktuelle Themen sowie neue Formen von Ästhetik und Sichtweisen dar und erschafft – insbesondere gemeinsam mit den eingeladenen Regisseuren – einen Ort für Reflexionen und Diskussionen über die Filme.

Im Jahr 2015 haben wir Filme aus Argentinien, Brasilien, Chile, Costa Rica, El Salvador, Guatemala, Kolumbien, Mexiko, Paraguay, Perú und Uruguay wiederholt im Deutschen Filmmuseum gezeigt. Weiteres Ziel des Filmfests ist die Kooperation mit verschiedenen lateinamerikanischen Konsulaten in Frankfurt und seit 2015 auch mit der Goethe Universität Frankfurt.

Im Jahr 2016 hat sich das Festival nach und nach zum Lateinamerikanischen Filmfest in Frankfurt am Main entwickelt. Es ist zu einem wichtigen Forum geworden für die Verbreitung und Reflexion über den zeitgenössischen lateinamerikanischen Film. Das Filmfest hatte das Thema „Körper und Territorium“ in Lateinamerika aufgegriffen, parallel zur aktuellen Dynamik in der Welt mit ihren Globalisierungs- und Migrationsprozessen.

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Café Azul e.V.

Tätig seit 2014 in Frankfurt am Main. Gemeinnütziger Verein seit 2015.

Förderung von lateinamerikanischer Kunst und Kultur in Deutschland. „Dialog“ bzw. Austausch zwischen Kulturschaffenden aus Lateinamerika und Deutschland.

Días de Cine- Lateinamerikanisches Filmfest ist seit 2014 über Café Azul e.V. in Zusammenarbeit mit dem deutschen Filmmuseum organisiert.

 

Logo
Gräfstraße 83
60486 Frankfurt am Main

 

Spendenquittungen können über Café Azul e.V. ausgestellt werden.

Ansprechpartner:

Jens Schäfer / 1. Vorstand
E-mail: jnschaefer@posteo.de

BANKVERBINDUNG:

FRANKFURTER VOLKSBANK
IBAN: DE63 5019 0000 6200 9057 74
BIC: FFVBDEFF

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