Atacama hiding

Atacama hiding. Eine Abwesenheit.

Ein sprachmusikalisches Theaterstück von Gala Montero & Thomas Kurze

Ein Stück mit Anleihen sowohl aus der Nô-Tradition, als auch der Renaissance und dem absurden Theater, bei dem Figuren mal im und mal außerhalb des Stücks agieren, mal in Brechtscher Manier einen Song wagen oder im chorischen Gesang scheitern – immer mit einem Lachen, immer auf der Suche.

In Deutsch. ca.120 Minuten.

Wann? 17.10.19, 19Uhr / 18.10.19, 20Uhr / 03.11.19, 18Uhr

Wo? Festsaal des Studierendenhauses, Campus Bockenheim, Mertonstraße 26, 60326, Frankfurt

Eintritt: Auf Spendenbasis

Reservierungen unter: atacama.hiding@gmail.com / Abendkasse 

Instagram: @atacamahiding

Text und Musik: Thomas Kurze

Regie: Gala Montero

Performance: Anita Fricker, Felicitas Vajna, Ardesia Calderan und Thomas Kurze

Assistenz/ Bühne und Licht: Elisa Rivera

Eine Produktion von Gala Montero & Thomas Kurze, die in Kooperation mit dem Offenes Haus der Kulturen e.V. und dem AStA entstand. Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturamt Frankfurt und den Kulturverein Café Azul.

 

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Vom 08. bis 10.11. findet im Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum zum 7. Mal das Lateinamerikanische Filmfest Días de Cine statt. Eine einmalige Chance, aktuelle Filme aus Ländern wie Kolumbien, Peru, Argentinien, Guatemala, Mexiko, Chile oder Brasilien in Originalfassung zu entdecken.

Programm: https://www.dias-de-cine.de/deutsch/programm/

Liebe Filmfreunde,

zum 7. Mal bringt Días de Cine eine herausragende Auswahl aktueller Filmproduktionen Lateinamerikas nach Frankfurt am Main. Preisgekrönte Lang- wie Kurzfilme werden an drei Tagen gezeigt und Regisseur*innen werden zu Gast sein, um sich mit dem Publikum auszutauschen. Wie immer runden lateinamerikanische Köstlichkeiten die Festival-Atmosphäre ab.

Ein Schwerpunkt dieses Jahres sind Themen wie Auswanderung, Rückkehr und Fremdheitserfahrung. Es fällt auch bei der Filmauswahl auf, wie Überwindungsgeschichten von starken Frauen – vor wie hinter der Kamera – erzählt werden. Die Regisseur*innen der ausgewählten Werken sind sehr jung und viele der Filme sind Regiedebüts, was die Vitalität der lateinamerikanischen Filmlandschaft beweist.

In schwierigen Zeiten, in denen die politischen Spektren immer stärker voneinander getrennt erscheinen, ist es wichtig, an unserem Einfühlungsvermögen zu arbeiten und gegen Vorurteile vorzugehen, um ein friedliches Zusammenleben für Alle zu schaffen – über die nationalen Grenzen hinaus. Filme bieten keine einfachen Lösungen, aber sie helfen uns, wichtige Fragen zu stellen und über unterschiedliche Realitäten nachzudenken. Dazu laden wir Sie bei Días de Cine ein.

Viele Entdeckungen und Erlebnisse erwarten Sie im roten Kinosaal des DFF. Wir wünschen Ihnen viel Spaß!

Un afectuoso saludo,

Team Días de Cine

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Szenische Lesung/ Lectura escénica: Universal

Szenische Lesung: Universal- die zeitgenössische Erzählung von Eva und Adam

13. Dezember 2018, 19.00Uhr. Instituto Cervantes Frankfurt, Staufenstraße 1, 60323 Frankfurt/Main. Tel: 069 – 713749711.

Eintritt: 10€ / 8€ Ermäßigung. Reservierung unter: beck1fra@cervantes.es. Abendkasse.

Universal ist ein von Gala Montero geschriebener dramatischer Text auf Spanisch mit kleinen, in Deutsch verfassten, Unterbrechungen. Der Text wurde in Valencia, Spanien und Frankfurt/Main zwischen 2014 und 2018 geschrieben.

Yolandi und Watkin sind beide in Afrika geboren. Sie stehen vor der Entscheidung, das Heim aufgrund der Katastrophe verlassen zu müssen. Aber wohin? Wohl dort, wo man weiter leben kann. Kennen Sie die Geschichte? Weiter, immer weiter. Zusammen geht es besser, zweifellos. Die jungen Protagonisten kommen in Frankfurt am Main an, wo sie von einer deutschen Familie Heiligabend empfangen werden. Wie werden sie aufgenommen und was werden sie da finden? 

Mit: Natalia Nossa (Kolumbien), Rodrigo Gardella (Argentinien), Benjamin Pfaff (Chile), Francisco Küfer (Argentinien) 

Ton und Musik: Juan David Pérez (Kolumbien)

Text und Regie: Gala Montero (Chile)

Mit der Unterstützung von Instituto Cervantes Frankfurt, den chilenischen Generalkonsulat in Frankfurt und Frankfurter Volksbank.

>> Danke an Roh Komm TV (Deutschland in Lateinamerika).

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Vuelven los Días de Cine en el Filmmuseum de Frankfurt am Main!

Vom 9. bis 11. November 2018 findet das 6. Días de Cine in Frankfurt statt. Wir sehen uns dann bald wieder im Deutschen Filmmuseum.

Infos zum Programm: www.dias-de-cine.de

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T (r) o p i c a l * I s s u e s

T (R) O P I C A L   I S S U E S. Kunstausstellung & Performance

von & mit Camila Montero, Mathias Will, Elisa Rivera, Sandra Zarth, Claus Dieter Geissler, María Dundakova, Christelle Teissedre

VERNISSAGE: 07. Juli 2018, 19 Uhr, Kunstraum Schwalbe 54

Schwalbacher Straße 54, 60326 Frankfurt am Main, Telefon: 069-9586 7735, www.schwalbe54.de

Ausstellungsdauer: 08. – 26.07.2018

Öffnungszeiten: Nach Vereinbarung!

T(r)opical Issues ist eine Kunstausstellung, organisiert vom Kulturverein Café Azul e.V., der mit dieser Ausstellung den kulturellen Austausch und die Beziehungen zwischen Künstlern aus Lateinamerika und Europa fördern möchte. Sieben KünstlerInnen aus Chile, Frankreich und Deutschland setzen sich künstlerisch mit dem Themenkomplex Tropen, Klima(-wandel) und Exotismus auseinander.

Der Titel der Ausstellung setzt sich aus zwei Begriffen zusammen. „Tropen“ und „Topical Issues“. Die topical oder auch global issues sind die Themen, über die einen längeren Zeitraum in den wichtigen Medien weltweit berichtet wird. Dazu gehören Themen wie Klimawandel, Flüchtlingskrise, Bevölkerungswachstum, Postkolonialismus, Artensterben, Umweltzerstörung etc. Die Tropen, verstanden als Klimaregion, sind die Landregionen, die unmittelbar und am heftigsten das Ausmaß der hinter den Topical issues stehenden Problemen zu spüren bekommen. Die Zunahme der schweren Hurricanes in der Karibik, das Abholzen der Tropenwälder in Brasilien und die Klimaflucht etc. sind Beispiele dafür. Mittlerweile sind die Folgen aber auch in den Ländern Europas zu spüren, welche somit quasi mehr und mehr tropischen Klimaverhältnissen ausgesetzt sind. 

Im Rahmen der Ausstellung T(r)opical Issues sollen die Tropen aber nicht nur durch ihre territorialen oder klimatischen Grenzen verstanden sein. Sie stellen vielmehr eine einschneidende Grenze dar, wo Lebensgefühl, Naturbetrachtung und Auffassung von Kunst und Kultur stark von unseren kulturellen Vorstellungen abweichen. Das tropische Sonnenlicht spielt dabei keine unwesentliche Rolle. Für viele Künstler öffnet das Sonnenlicht neue Möglichkeiten für die Wiedergabe von Licht, Raum und Farbverhältnissen. Dieses hatte bereits der Maler Paul Gauguin, als er in den Tropen lebte, sehr fasziniert. Als Maler ging es ihm aber um die Suche nach einer utopischen Vision und einem Paradies auf Erden. Es waren Künstler wie Gauguin, die im Wesentlichen unsere Vorstellung der Tropen bis heute geprägt haben. Die Tropen haben somit an Faszination und Magisches nichts eingebüßt. Mussten die Tropen aber nicht seit eh her als Projektionsfläche für exotische Träume paradiesischen Zuständen herhalten?

Die in T(r)opical Issues beteiligten sieben KünstlerInnen sehen in der Re-ästhetisierung der Tropen ein gemeinsames Anliegen. Zugleich erkundet jeder für sich, was es mit dem tropischen Lebensgefühl auf sich hat. Dieses Gefühl gilt es zu hinterfragen, es vielleicht zu entzaubern oder gar zu entlarven. 

Die Ausstellung wird unterstützt vom Kulturamt Frankfurt am Main, Frankfurter Volksbank, Kmgne und Café Azul e.V. 

Organisiert von Kunstraum Schwalbe 54 und Café Azul e.V. (1. Vorsitzender Jens Schäfer). 

Kontakt: Jens Schäfer, jnschaefer@posteo.de, +49151 58707777. 

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Aufführung im Januar 2018

si mapuche [ pause ] no. rituale aus der verbotszone.

Theaterperformance von und mit Gala Montero & Thomas Kurze

* In Deutsch * Trailer: https://vimeo.com/282372729

Freitag 19. Januar 2018, 19Uhr, AtelierFrankfurt, Schwedlerstraße 1-5, 60314 Frankfurt am Main.

si mapuche [ pause ] no dreht sich um den hier wenig bekannten Konflikt zwischen der chilenischen Regierung und den indigenen Mapuche. Die Volksgruppe, die vor allem im Süden des Landes lebt, sieht sich durch den Staat benachteiligt und diskriminiert. Vonseiten der Mapuche wird es nicht gerne gesehen, wenn ihre Belange durch Dritte vorgetragen oder künstlerisch umgesetzt werden. Genau dieses Tabu ist der Ausgangspunkt des Stückes: Wie kann man über Dinge sprechen, über die man eigentlich nicht reden sollte? Auf der einen Seite steht der Wunsch nach Nichteinmischung, auf der anderen Seite das aufklärerische Bedürfnis, die Dinge beim Namen zu nennen.
Das Stück nähert sich diesem Paradoxon mit Dialogen, Rhythmus und Bewegung. Der Text nimmt immer wieder Fahrt auf, lässt die beiden abstrakten Figuren Alltägliches verhandeln, nur um an irgendeinem Punkt wieder auf das Mapuche-Thema zu stoßen. So durchstreift das Stück auf komische Weise das Gebiet des Tabus, an das es sich gerade hält.
Dabei ist alles ganz einfach, leicht zugänglich, ja, fast banal. Wird hier einerseits geschwätzt, der Sinn entleert und dort nicht über die Mapuche und ihre Situation gesprochen, beleuchten gerade diese Umwege die problematisch binäre Wahrnehmung des Konflikts.

si mapuche [ pause ] no. rituales de la zona prohibida trata sobre el conflicto aquí desconocido entre el estado chileno y el pueblo Mapuche, quienes se ven discriminados y desfavorecidos. Desde el punto de vista Mapuche, no está bien visto que terceros -no Mapuche- se „adueñen“ de sus intereses ni problemáticas. Justamente este tabú es el impulso de la obra: ¿cómo es posible hablar sobre esas cosas, de las cuales no se debe hablar? Por un lado, está la intención de no entrometerse, pero por otro lado también la necesidad de esclarecimiento y de llamar las cosas por su nombre.

La obra se acerca a esta paradoja con diálogos cotidianos y abstractos, ritmo y movimiento. El texto vuelve siempre a comenzar, deja que los dos personajes interactuen cotidianamente, solo que en algún punto siempre llegarán al tema Mapuche. De esta forma recorre la pieza de una manera divertida la zona del tabú tratado. Asimismo todo es muy simple, ligeramente accesible, sí, casi banal. El exceso de palabras como una manera de vaciarlas de su sentido y que no se haya hablado de los Mapuche ni de su situación, iluminan justamente el intento de desviarse de percibir el conflicto de una manera binaria.

Karten: 10€ / 7€ – 5€ Ermäßigung. Reservierung unter: kontakt@atelierfrankfurt.de

Konzept, Textbuch, Musik und Performance: Thomas Kurze
Konzept, Regie, Dramaturgie und Performance: Gala Montero

Die Produktion wird unterstützt von Amt für Multikulturelle Angelegenheiten, Naspa Stiftung, Frankfurter Sparkasse und Café Azul e.V.

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Herzlichen Dank an Naspa Stiftung für die Unterstützung des Theaterprojekts si mapuche [pause] no.

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si mapuche [pause] no. rituale aus der verbotszone

*In Deutsch*
si mapuche [pause] no dreht sich um den hier wenig bekannten Konflikt zwischen der chilenischen Regierung und den indigenen Mapuche. Die Volksgruppe, die vor allem im Süden des Landes lebt, sieht sich durch den Staat benachteiligt und diskriminiert. Der Streit um Land und Zugang zu Ressourcen wurde in der Vergangenheit immer wieder auch mit Gewalt ausgetragen.

Die chilenische Theatermacherin Gala Montero und der Autor und Komponist Thomas Kurze wollen mit ihrem Theaterstück auf diesen Konflikt aufmerksam machen, und dabei der Frage nachgehen, wie verschiedene ethnische Bevölkerungen respektvoll mit- und nebeneinander leben können. Zugleich will das Stück das Schwarz-Weiß-Denken überwinden, das dem Konflikt in Chile – wie so vielen anderen politischen Auseinandersetzungen auch – innewohnt.

Vonseiten der Mapuche wird es nicht gerne gesehen, wenn ihre Belange durch Dritte vorgetragen oder künstlerisch umgesetzt werden. Genau dieses Tabu ist der Ausgangspunkt des Stückes: Wie kann man über Dinge sprechen, über die man eigentlich nicht reden sollte? Auf der einen Seite steht der Wunsch nach Nichteinmischung, auf der anderen Seite das aufklärerische Bedürfnis, die Dinge beim Namen zu nennen.

si mapuche [pause] no nähert sich diesem Paradoxon mit Dialogen, Rhythmus und Bewegung. Der Text nimmt immer wieder Fahrt auf, lässt die beiden abstrakten Figuren Alltägliches verhandeln, nur um an irgendeinem Punkt wieder auf das Mapuche-Thema zu stoßen. So durchstreift das Stück auf komische Weise das Gebiet des Tabus, an das es sich gerade hält. Dabei ist alles ganz einfach, leicht zugänglich, ja, fast banal. Wird hier einerseits geschwätzt, der Sinn entleert und dort nicht über die Mapuche und ihre Situation gesprochen, beleuchten gerade diese Umwege die problematisch binäre Wahrnehmung des Konflikts.

Konzept, Regie, Dramaturgie, Performance: Gala Montero
Konzept, Textbuch, Musik, Performance: Thomas Kurze

Geprobt im Z. Zentrum für Proben und Forschung Frankfurt.

Die Produktion wird unterstützt von: Amt für Multikulturelle Angelegenheiten, Frankfurter Sparkasse, Naspa Stiftung und das Chilenische Konsulat.

Öffentlichkeitsarbeit und Organisation: Café Azul e.V.

Herzlicher Dank an alle, die si mapuche [pause] no unterstützt und ermöglicht haben.

PREMIERE / 28.10. 17 im Afip

AUFFÜHRUNG / 19.1.17 im Atelier Frankfurt

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